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Gründung Bürgerstiftung AGORA:

Aufgrund immer knapper werdender öffentlicher Mittel haben sich die Akteure des AGORA  Kulturzentrums 2007 dazu entschieden, die AGORA  Bürgerstiftung für die Region Ruhrgebiet zu gründen, um neue Wege der  Finanzierung für den langfristigen Erhalt, den Ausbau, die  Weiterentwicklung und die Förderung des AGORA Kulturzentrums  insbesondere zu den Themen Migration und Integration zu finden.

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte am 22. Januar 2008 die staatliche Anerkennungsurkunde für die "Bürgerstiftung AGORA für die Region Ruhrgebiet" an den Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Horst-Werner Schröder.

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Die Stiftung ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger des Ruhrgebietes. Sie hat das Ziel, das Kulturzentrum AGORA in Castrop-Rauxel zu fördern sowie integratives und interkulturelles Zusammenleben mit Migranten zu begünstigen. Sie will dem Gemeinwohl dienen und die Bedeutung von Integration der Öffentlichkeit nachhaltig bewusst machen. Dazu wird sie soziale, kulturelle und religiöse Projekte unterstützen. Außerdem haben die Gründer der Stiftung in der Satzung festgeschrieben, Bildung, Erziehung und Wissenschaft, Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, Kunst und Kultur und den Sport zu fördern. So sollen beispielsweise Veranstaltungen zum Zwecke des Meinungsaustausches und der Meinungsbildung organisiert werden, Publikationen verfasst und Stipendien für Aus- und Fortbildung vergeben werden. Die Stiftung will auch dazu beitragen, dass sich Menschen, Unternehmen, Verbände und Körperschaften im Ruhrgebiet an gesellschaftlichen Aufgaben beteiligen und Mitverantwortung übernehmen.

"Völkerverständigung ist ein wichtiger Bestandteil für ein gutes Miteinander der Kulturen", sagte Paziorek bei der Urkundenübergabe. "Mit Ihrem Engagement leisten Sie einen bedeutenden Beitrag für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in der Region und darüber hinaus."

Das Anfangsvermögen der Stiftung beträgt 73.173 Euro und muss in seinem Wert in voller Höhe erhalten bleiben. Zustiftungen und Spenden Dritter sind möglich und erwünscht.

Im Kreis Recklinghausen ist es die 63. Stiftung, im Regierungsbezirk Münster die 414. Stiftung.

Quelle: www.bezirksregierung-muenster.de

Was kam danach:

Neuer Stiftungsvorstand

Neuer Stiftungsrat

Erste Zuwendungen 2011 ausgeschüttet.

Stiftungsvermögen zum 31.12.2011 ca. 103.000 €

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2012:

Am 19. Februar 2012 fand der Neujahrsempfang der Bürgerstiftung AGORA im großen Saal des AGORA Kulturzentrums statt. Im Rahmen des Empfanges wurde das Amt des Vorstandsvorsitzenden  von Horst-Werner Schröder an Peter Müller übergeben. Horst-Werner Schröder war vier Jahre lang Vorsitzender der Bürgerstiftung und rückt jetzt in den Stiftungsrat.

Zum ersten Mal verteilte die Stiftung auch Zuwendungen an die verschiedensten Einrichtungen auch außerhalb von Castrop-Rauxel. (mehr)

2013

Im Mai führte die Stiftung eine „Public viewing“-Veranstaltung anlässlich des deutschen Champions League-Finales zwischen Bayern München und Borussia Dortmund auf dem Außengelände des AGORA-Zentrums durch. Aufgrund der vielen Konkurrenzveranstaltungen im Umkreis kamen leider sehr viel weniger Zuschauer als erwartet.

Im Juni 2013 übergaben die Mitglieder des Stiftungsrats im Rahmen des Internationalen Tanzfestivals der Griechischen Gemeinde die Zuwendungen an die Empfänger. Insgesamt wurden sieben Institutionen/Organisationen/Interessenvertretungen bedacht. Ausgeschüttet wurde eine Summe in Höhe von 7.500,00 €.

Im Rahmen des großen „Panigyri“-Sommerfests der Griechischen Gemeinde im September 2013 zog der Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel und Vorsitzender des Stiftungsrats, Herr Johannes Beisenherz das Gewinnerlos anl. der Verlosung eines Trikots des Bundesligisten Borussia Dortmund mit Originalunterschriften. Es kam ein Erlös in Höhe von 256,00 € zusammen. Das Trikot wurde uns von der BVB-Stiftung „Leuchte Auf“ freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Im Oktober veranstaltete die Bürgerstiftung im Kulturzentrum AGORA einen Klezmer-Abend mit großem Erfolg. Aufgrund der sehr positiven Resonanz der Gäste wird für das nächste Jahr ebenfalls ein Klezmer-Abend geplant.

Am 1. Advent wurde mit unseren Freunden von der „Grünen Oase“ und den Kolpingbildungszentren erneut ein Weihnachtsbasar auf dem Gelände des Kulturzentrums durchgeführt. Der Besuch war deutlich besser als im Vorjahr, so dass die Verantwortlichen der Stiftung ein sehr positives Fazit ziehen konnten.

2014

Anlässlich seines 80. Geburtstags verzichtete der ehemalige Vorsitzende des Stiftungsvorstands Horst-Werner Schröder im Mai 2014 auf eigene Geschenke und bat stattdessen um eine finanzielle Unterstützung für die Bürgerstiftung AGORA. So kam eine Summe von ca. 2.650,00 € zusammen, die sich aus Spenden und Zustiftungen zusammensetzte.

Im Sommer wurde im AGORA erneut eine „Public viewing“-Veranstaltungsreihe anl. der Fußball-WM in Brasilien über die Bürgerstiftung organisiert und durchgeführt. Durch den erfolgreichen Verlauf konnten bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft eine Vielzahl von Menschen zusammengebracht werden, die bis in die späten Abendstunden friedlich Fußballfeste feierte und schlussendlich den Titelgewinn bejubeln konnte. Ein besonderer Dank muss in diesem Zusammenhang an die vielen ehrenamtlichen Helfer und die Kooperationspartner (Griechische Gemeinde, Kolpingbildungszentren) gerichtet werden, ohne die eine solche Veranstaltungsreihe nicht durchzuführen wäre.

Im Rahmen des 10. Internationalen Tanzfestivals der Griechischen Gemeinde wurden über die Mitglieder des Stiftungsrats, die als Laudatoren fungierten, die Spenden vergeben. Erstmals wurde in diesem Rahmen über die Bürgerstiftung AGORA der „Geros-Preis“ der Geros GmbH in Höhe von 5.000,00 € vergeben. Der Vorstand der Stiftung einigte sich auf eine Staffelung des Preisgeldes. Preisträger waren der Verein „Sternenkinder e.V.“ (Unterstützung der Vereinsarbeit), die Caritas Castrop-Rauxel („Suppenküche“) und die Griechische Gemeinde e.V. in Castrop-Rauxel („Projekt zur interkulturellen Öffnung der Kindertagespflege“). Eine weitere Spende ging an die Stiftung für Menschen in Not.

Beim „Panigyri“-Sommerfest der Griechischen Gemeinde im September waren Vertreter der Bürgerstiftung vor Ort, um die Arbeit der Stiftung vorzustellen und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Die Musical-Gruppe „Rainbow-Project“, die in den Räumlichkeiten des Kulturzentrums probt, führte im Oktober eine Benefiz-Veranstaltung im AGORA durch. Ein Teil der Erträge des Abends (300,00 €) wurde genutzt, um die Arbeit der Bürgerstiftung AGORA zu unterstützen.

Ebenfalls im Oktober fand der Klezmer-Abend im Kulturzentrum statt. Insgesamt 41 zahlende Gäste erlebten einen begeisternden Auftritt der Gruppe „romberg Klezmer“, der sicherlich noch mehr Gäste verdient hätte.

Beim großen Vorlesewettbewerb im November nahmen wieder über 40 Kinder aus den umliegenden Grundschulen teil. Eine prominent besetzte Jury unter Vorsitz des Bürgermeisters und Stiftungsratsvorsitzenden Johannes Beisenherz bewertete die Leseleistungen der Kinder und prämierte die besten Vorleser.

Zum 1. Advent wurde gemeinsam mit der „Grünen Oase“ und den Kolpingbildungszentren wieder der Weihnachtsbasar auf dem Gelände des Kulturzentrums organisiert und durchgeführt. Aufgrund einer Vielzahl von Konkurrenzveranstaltungen war der Zulauf geringer als in den Vorjahren. Dennoch konnte man die Veranstaltung - allein schon aufgrund der Einbeziehung der Kinder aus der ortsnahen Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“, die Weihnachtslieder vortrugen - als Erfolg verbuchen.

2015

Im Mai 2015 wurde der Stiftungsrat der Bürgerstiftung neu zusammengesetzt. Die nicht mehr zur Verfügung stehenden Norbert Lessmann, Hilmar Claus und Mohammed Moussa wurden durch Michael Breilmann, Michael Ebert und Wolfgang Heller ersetzt. Im Stiftungsvorstand ersetzte Ioannis Andronikou den leider verstorbenen Ioannis Papadopoulos.

Beim Internationalen Tanzfestival der Griechischen Gemeinde im Juni wurden Spenden an die Kolpingbildungszentren, die Stiftung für Menschen in Not, den Verein „Heimat und Kultur“, die „Grüne Oase“, die „Villa Kunterbunt“ und an den Verein zur Unterstützung der deutsch-griechisch-türkischen Städtepartnerschaft Castrop-Rauxels vergeben. Im späteren Verlauf des Jahres erhielt die Flüchtlingshilfe Castrop-Rauxel aufgrund des großen Unterstützungsbedarfs ebenfalls eine kleine Geldspende.

Im August unterstützte die Bürgerstiftung eine Exkursion der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Griechischen Gemeinde zum „BVB-Lernzentrum“ mit insgesamt ca. 20 Kindern und Jugendlichen. Neben einer Stadionführung durch den Signal-Iduna-Park gehörten Module zum Thema „Zivilcourage“ zum umfangreichen Tagesprogramm.

Beim „Panigyri“-Sommerfest der Griechischen Gemeinde im September vergaben Vertreter der Stiftungsorgane Zuwendungen an die Griechische Gemeinde, um damit die offene Kinder- und Jugendarbeit im AGORA und das Projekt „Read me!“ zur Lesefrühförderung in Castrop-Rauxel zu unterstützen.

Der Klezmer-Abend im Oktober war zwar musikalisch wieder ein voller Erfolg, leider waren aber zu wenig zahlende Gäste vor Ort, um die Veranstaltung zu einem großen Erfolg werden zu lassen.

Im November nahm der gerade zuvor neu gewählte Bürgermeister Rajko Kravanja erstmals als Juror am großen Vorlesewettbewerb des Projekts „Read me!“ teil. Gemeinsam mit Vertretern der Sparkasse Vest, der Volksbank Henrichenburg, der Auslandsgesellschaft, des Jugendamts und der Bürgerstiftung beurteilte man die Leseleistungen der Grundschüler und konnte nach der Siegerehrung in viele glückliche Gesichter gucken.

Zum 1. Advent wurde gemeinsam mit der „Grünen Oase“ und den Kolpingbildungszentren zum letzten Mal der Weihnachtsbasar auf dem Gelände des Kulturzentrums organisiert und durchgeführt. Aufgrund der Tatsache, dass es immer schwieriger zu werden scheint, ausreichend Aussteller zu finden und einer Vielzahl von Konkurrenzveranstaltungen im nahen Umfeld einigten sich die Verantwortlichen darauf, im Jahr 2016 eine alternative Veranstaltung in der Adventszeit umzusetzen. Dennoch gelang es unter Einbeziehung des Kinderchores der Grundschule Am Busch eine besinnliche Atmosphäre zu schaffen.